London German Studies

Edited by Andreas Kramer and Ritchie Robertson
December 1, 2018
Historical research has dispelled a number of myths surrounding Word War I: whereas the outbreak of war was greeted by the urban middle classes with frenzied enthusiasm, in working-class areas and smaller towns the mood was more of foreboding. Little attention has so far been paid to those who opposed the war and its underlying culture of militarism, though opposition to war and militarism has a distinguished German pedigree. This volume explores opposition to war and militarism among a range of German-language authors in a period roughly defined by two international bestsellers: Suttner’s 'Die Waffen nieder' (1889) and Remarque’s 'Im Westen nichts Neues' (1928). Major figures (Kraus, Schnitzler, Zweig) have not lacked...
Edited by Heide Kunzelmann and Anne Simon
May 16, 2016
Windows - those thinner patches in the external skins of buildings that function as both barrier and channel between the individual and the outside world. They structure the facades of buildings and hence our everyday environment. They display articles of desire, technological progress and economic growth and so reveal new departures in style, aspiration and attitudes to the individual. Through the built environment in which we live, windows even function as building blocks of our personal identity. This volume illustrates how an item so central to our everyday life comes to govern aesthetic discourses concerned with openness and knowledge. It also identifies how, in the German cultural context, the literature, art and architecture of...
Edited by Anne Simon and Katie Fleming
August 1, 2013
This volume, based on a series of lectures co-organised by the Institute of Classical Studies and the Institute of Germanic & Romance Studies in 2011 und 2012, examines the enduring relevance of Classical material, its openness to multi-layered readings and its use to express contemporary concerns, in other words, its re-presentation, or making present, in German literature. The essays in this volume, which range from the Middle Ages to the present and deal with genres as diverse as poetry and comic books, epigrams and novels, signal that one reason for the enduring relevance of Classical myth lies in its fluidity: its canonicity lends authority but is supple enough to allow adaptation to forms that speak most potently to a given age...
Edited by Joyce Crick, Martin Liebscher, and Martin Swales
January 1, 2010
Derived from a symposium at the Institute of Germanic & Romance Studies in Michael Hamburger’s memory, this volume explores his poetry and creative prose, his translations, the ‘person’ and his world. His scholarly writing was one element in his work, his jargon-free criticism retaining an undiminished urgency, freshness and vital literacy. His poetry ranges itself against the tracks and mechanisms of monstrous order, and seeks to mark out a territory where some kind of value can be disclosed, both within and beyond the poetry. As a translator, Hamburger asks the reader to hear between the lines of English poetry the German text, the text that stretches the length and changes the rhythm of the English sentence....
Edited by Martin Liebscher, Benedict Schofield, and Godela Weiss-Sussex
May 5, 2009
'Es zerfiel mir alles in Teile, die Teile wieder in Teile, und nichts mehr ließ sich mit einem Begriff umspannen.' This is how Hugo von Hofmannsthal summarizes the crisis of modernity in his Chandos letter. The failure to bind together facts by language is arguably the inability to compare them. Notwithstanding Hofmannsthal's grim verdict, the contributions to this volume clearly reveal the relevance of comparison for literary studies today. The topic of comparison is only one of the many strands running through this collection of essays - the reader will find more links between the individual contributions.
Edited by Rüdiger Görner
August 3, 2005
Die vorliegenden Beiträge, die auf eine Veranstaltungsreihe des Institute of Germanic Studies der University of London zurückgehen (2002/03), stellen sich exemplarischen Fragen im Bereich literarischer Repräsentation bildlicher Thematiken - von der romantischen Bildpoetik zur Beziehung von Wort und Fotografie um 1900, der Renaissance-Rezeption bei Thomas Mann, der Labyrinth-Konstruktionen als piktorialer Eigenheit bei Kafka und Dürrenmatt sowie dem bislang kaum untersuchten Verhältnis von Thomas Bernhard zu Francis Bacon. Das Besondere an dieser Reihe war, daß sie auf programmatisch-poetische Aussagen des 'praktizierenden' Sprachbildkünstlers Xago (Berlin) zuliefen, die ihrerseits Wortbilder darstellen....
Edited by Rüdiger Görner
August 3, 2005
Haben Worte Synapsen, vermittels derer sie ihr intellektuelles Erregungspotential übertragen können? Oder reagieren sie wie Elemente, wie Teilchen untereinander? Sind Sätze die Nervenstränge der Sprache oder ihr genetisches Material? Fragen wie diese klingen für die einen absurd; den anderen liefern sie Beispiele für das, was Metaphern leisten können oder vielleicht gar nicht leisten sollen. Das Verhältnis zwischen Literatur und Wissenschaft ist ein prekär fruchtbares und entscheidend beteiligt an der Herausbildung einer 'dritten Kultur', die sich nicht mehr scheut, von einer 'Wissenschaftsästhetik' zu sprechen. Die Beiträge dieses Bandes fragen nach der Spezifika der poetisch-novellistischen Darstellung...
Edited by Rüdiger Görner
August 24, 2004
Was Diskussionen über das Verhältnis von Literatur und Politik und die Anwesenheit des Politischen in der Literatur oft fehlt, ist historische Tiefenschärfe und damit eine Reihe von Anhaltspunkten, die es erlauben, gegenwärtige Tendenzen im Lichte der geschichtlichen Erfahrung zu beurteilen. Dieser Aufgabe stellte sich eine am Institute of Germanic Studies (London) stattfindende Vortragsreihe 'Politics in Literature', deren Beiträge im vorliegenden Band vereinigt werden. Sie verstehen sich als Diskussionsbeiträge, die von Kleists und Heines Politikverständnis bis zum politisch geprägten literarischen Schaffen Jean Amérys, Friedrich Ch. Zauners und Gabriele Wohmanns reichen. Sie thematisieren jedoch auch die...
Edited by Rüdiger Görner
October 20, 2003
Das Wort-Ton-Verhältnis gehört seit dem frühen 18. Jahrhundert zu den zentralen ästhetischen Fragestellungen. Damit verbunden ist die Diskussion über den Sprachcharakter der Musik sowie die Möglichkeiten und Grenzen der diskursiven Sprache, angemessen auf Musik einzugehen, das Spezifische dieser Kunst zu reflektieren und in 'Handlung' umzusetzen. Die Beiträge dieses Bandes untersuchen diesen Problemkreis an exemplarischen Fällen, vom Don Giovanni-Stoff und der Musik im Faust bis zum kulturkonservativen Musikbegriff und dem Literatur-Musical. Schaffenspraktische Fragen, etwa die Zusammenarbeit von Komponist und Librettist, werden dabei ebenso berücksichtigt wie die biografischen Dimensionen dieses Themas. 
Edited by Rüdiger Görner
January 1, 2001
Wer die Spuren des Transzendenten zu lesen versucht, fragt nach den Zeichen des Sinns in einer profan-nihilistisch gestimmten Welt. Der Homo religiosus ist in einer solchen Welt ein Exilant, gerade auch wenn er sich den Schrift-Zeichen des Göttlichen stellt. Als ein so verstandener Schrift-Steller steht er zwischen dem Heiligen und dem Profanen. Zum einen will er Mythen wiedererzählen und damit an archaisch-religiöse Traditionen erinnern, zum anderen geschieht dieses Erzählen nur noch reflektiert und gehört somit in den Bereich des Profanen. Schreiben versteht sich dabei als der Versuch, die Erfahrung von Sinnlosigkeit und Leere in unserem Dasein zu überwinden. Steht aber die Leere, die die Kunst so bereitwillig thematisiert, für ihre...

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